ARS-Absaugsystem

Air-Return-System

  • einzigartige Absauglösung durch Abblasen und Absaugen
  • Ablagerungen auf den Bauteilen werden um bis zu 95 % gesenkt
  • kein manueller Reinigungsaufwand mehr notwendig
  • hocheffizient und energiesparend durch Umluftverfahren
  • speziell für die 5-Achs Zerspanung entwickelt
  • Anwendung vor allem in der Metall- / Faserverbund-Kunststoffzerspanung und Holzzerspanung

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Ausgezeichnet!

ARS-System gewinnt Umwelttechnikpreis 2019

Das ARS-Absaugsystem ist in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut IPA entstanden. Zusammen haben wir im Juli 2019 den 3. Platz des begehrten baden-württembergischen Umwelttechnikpreises in der Kategorie III belegt: Techniken zur Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung.
Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und wünschen uns, dass das ARS-Absaugsystem vor allem in der 5-Achs Zerspanung breite Anwendung findet - der Umwelt zuliebe!

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Hintergrund

Bei der Bearbeitung von Bauteilen z.B. aus Holz oder faserverstärkten Kunststoffen, entstehen große Mengen feiner Stäube und Späne. Diese stellen eine hohe Gesundheitsgefahr für Mitarbeiter dar (lungengängig, krebserregend) und können zudem einen Betriebsausfall der Maschinen verursachen.
Zur Entsorgung des Produktionsabfalls werden leistungsstarke Absauganlagen eingesetzt, die Staub und Späne erfassen, ausfiltern und für die Entsorgung sammeln. Diese Anlagen haben jedoch bei bestimmten Bearbeitungsmaschinen einen sehr geringen Erfassungsgrad.
Die Absaugung muss oft mit einem zu großen Abstand zum eigentlichen Entstehungsort montiert werden, um eine Kollision mit z.B. dem Fräsaggregat zu vermeiden.

Das führt zu erheblichen Staubablagerungen auf den Bauteilen, die nach der maschinellen Bearbeitung mit viel Aufwand händisch gereinigt werden müssen. Die Gefahr, dass Feinstaub eingeatmet wird, ist dabei sehr groß.
Darüber hinaus kann die gefilterte, warme Luft bei bestimmten Materialien nicht zurück in den Werkraum geführt werden. Hohe Heizkosten sind die Folge.
Ein weiterer Nachteil dieser Anlagen liegt in dem noch immer enthaltenen Feinstaub in der gefilterten Luft. Das sind ca. 25 g pro Stunde je Bearbeitungsmaschine, selbst bei eingesetzten Hepa-Feinstaubfiltern mit einem Abscheidegrad von 99,95 %.

Beschreibung

Das ARS-Absaugsystem bietet eine neuartige Lösung mit einem komplett anderen Ansatz. Zunächst wird ein Großteil der abgesaugten Luft nach einer Grobfilterung als Prozessluft in die Maschinenzelle zurückgeführt.
Über einstellbare Blasluftdüsen wird diese Luft zielgerichtet über die Zerspanstelle in Richtung Absaugöffnung geblasen. Dort werden sämtliche Späne und Feinstäube erfasst und abgesaugt. Die Blasluftströmung hat eine 30-fach höhere Reichweite, als Absaugströmungen! Das ist mit einer brennenden Kerze vergleichbar. Diese bei etwas Abstand auszupusten ist einfach, sie auszusaugen hingegen fast unmöglich.
Die Differenz zwischen abgesaugter und zurück in die Zelle geblasener Luft (ca. 20 %) wird feingefiltert und in die Umwelt abgegeben. Dadurch entsteht ein leichter Unterdruck in der Maschinenzelle, sodass ein Austritt der staubbelasteten Luft verhindert wird.

Erst unmittelbar vor Ende der Bearbeitung wird die Kreislaufführung der Luft gestoppt. Jetzt findet eine Feinfilterung der Komplettluft der Zelle statt, um die Umgebungsluft in der Maschinenzelle bei Öffnung staubfrei zu gestalten.
Die Gesamteinsparung des Energieaufwandes kann mit dem ARS-Absaugsystem um bis zu 40 % gesenkt werden! Zum einen wird die notwendige Absaugleistung enorm verringert, da die Prozessluft gezielt Richtung Absaugöffnung geblasen wird. Hinzu kommt, dass durch die Verminderung der Feinfilterung ebenso Energie eingespart wird. Zum anderen erfolgt durch die Kreislaufführung ein viel geringerer Luftaustausch und damit ein längerfristiger Erhalt der warmen Abluft.

Das ARS-Absaugsystem leistet einen erheblichen Beitrag zur Senkung der Staubemission und des Energieverbrauchs.

weitere Pluspunkte

  • deutliche Feinstaubreduktion um 95 %
  • Erhöhung des Mitarbeiterschutzes und Senkung des Krankenstandes
  • Steigerung der Produktivität durch Entfall von händischem Reinigungsaufwand der Bauteile
  • Steigerung der Betriebssicherheit durch effektiven Maschinenschutz vor Feinstaub
  • Steigerung der Prozesssicherheit
  • insgesamt Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
  • Senkung der Ausschussraten für den aktiven Umweltschutz
  • geringere Feinstaubabgabe an die Umwelt durch Emissionsminderung um etwa 80 %
  • enormer Kostenvorteil durch Senkung des Energiebedarfs um rund 40 %

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